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Abnehmen – Wie funktioniert das eigentlich?

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Abnehmen? Warum klappt bei manchen Low Carb und bei manchen nicht? Warum funktioniert bei manchen Veganismus und warum bei anderen nicht? Warum nehme ich mit Paleo ab und mein Kumpel nicht?

Doch bevor du dich irgendeiner bestimmten Ernährungsform zuschreibst, solltest du wissen, wie das geht mit dem Abnehmen!

Das Grundprinzip vom Abnehmen

Die Grundeinheit

Da gibt es diese Grundeinheit namens „Kilokalorien“ oder auch umgangssprachlich „Kalorien“. Das ist die Einheit, in der die Energie des Essens gemessen wird. Diese Kalorien werden anhand der unterschiedlichen Inhaltsstoffe berechnet. Diese anderen Inhaltsstoffe sind Eiweiß oder Proteine, Fette und Kohlehydrate. Genaueres zu diesen Nährstoffen möchte ich aber in anderen Posts euch erzählen.

Also jedes Lebensmittel hat einen bestimmten Energiegehalt, der in Kilokalorien (Abk.: kcal) angegeben wird. Das findet man in Europa auf jedem verpackten Lebensmittel. Meist auf der Rückseite.

Natürlich verbrauchen wir ja auch jeden Tag Energie. Auch wenn wir nur leben und im Bett liegen würden verbrauchen wir Energie, so wie Stromgeräte im Standby. Wenn wir keine Energie mehr verbrauchen, dann sind wir übrigens tot, also auch keine Lösung. Logischerweise verbrauchen wir mehr Energie, wenn wir uns mehr bewegen. Deshalb können Leute mit einem aktiven Lifestyle auch mehr essen ohne zuzunehmen.

Diese Energie, die wir verbrauchen, wird auch in Kilokalorien berechnet. Also haben wir hier „zufälligerweise“ die gleiche Einheit und diese Kalorien sind auch die Basis vom Abnehmen.

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Egal ob Sport oder Ernährung: Beides wird in der Einheit kcal berechnet!

Die Kalorienbilanz und das Prinzip

Wer sich hier etwas auskennt, was eine Bilanz ist, dem wird das System bekannt vorkommen und ja, Abnehmen ist nichts anderes. Für alle, die nichts mit Bilanz anfangen können, keine Angst, ich mache es euch verständlich!

Wir haben also auf der einen Seite die Kalorien, die wir essen und zu uns nehmen. Auf der anderen Seite haben wir die Kalorien, die wir verbrauchen. Das müssen wir also gegenüber stellen und schon haben wir die Kalorienbilanz. Nun wird auch klar, wie sinnvoll es ist, eine Einheit zu haben, in der beide Energiegehalte gemessen werden können.

Wie muss diese Bilanz aussehen, um abnehmen zu können?

Das ist auch wieder einfache Mathematik. Um das Fett in unserem Körper zu verlieren, muss man dem Körper einen Grund geben, seine Reserven anzufassen und zu verbrennen. Also müssen wir weniger essen als wir verbrauchen. Das bedeutet, wenn wir von unserem Verbrauch das Gegessene abziehen, dann muss die Zahl am Ende positiv sein. Diese Kalorien, die man praktisch theoretisch noch essen könnte ohne zuzunehmen, heißt Kaloriendefizit.

Nun braucht der Körper praktisch Energie, um seine Organe zu versorgen und die körperliche Arbeit zu leisten und verwendet hierfür seine Reserven. Dadurch schmilzt das Fett und man nimmt ab.

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Du musst weniger essen als du verbrauchst, dann hast du ein Defizit und nimmst ab!

Woher kenne ich meine Werte?

Natürlich ist es wichtig, seine eigenen Werte zu kennen, um diesem Prinzip folgen zu können. Mittlerweile ist es ja recht einfach, sich eine App aus dem Appstore zu laden, die Kalorienzählen kann. Es ist auch gar nicht wichtig welche, so lange man selbst damit klar kommt. Dadurch hat man schon mal eine Datenbank von ziemlich vielen Lebensmitteln und welche Kalorien diese haben. Das Wichtige, wie wirklich erst abnehmen individuell wird ist der eigene Verbrauch, den man ermitteln muss.

Den eigenen Verbrauch berechnen

Die meisten Kalorienzählapps berechnen einem nach bestimmten Eingaben eine bestimmte Kalorienzahl, die man zu sich nehmen darf. Meistens ist hier das Defizit schon mit einberechnet. Für den Anfang reicht das auch völlig.

Wer es sich komplizierter machen möchte, kann seinen Verbrauch selbst berechnen nach der folgenden Formel. Bei dieser Formel ist allerdings kein Defizit mit einberechnet, das bedeutet, man muss es selbst berechnen.

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So berechnest du deinen Grundumsatz und deinen ganzen Verbrauch!

Bitte nicht übertreiben

Nur weil du jetzt verstanden hast, dass man durch ein Defizit abnimmt, muss man noch nicht in den Hungerstreik verfallen und möglichst wenig essen. Je höher dein Verbrauch ist, desto größer kann dein Defizit sein. Wenn ich auch von einem hohen Verbrauch spreche, dann rede ich von ab 3000 kcal. Das werden wohl eher die wenigsten erreichen.

Für den Anfang und eine langsame und langfristige Abnahme ist ein Defizit von 250 kcal pro Tag ein sehr guter Anfang. Das sind dann 250 g pro Woche. Wenn du etwas schneller voran kommen willst, nehme 500 kcal, dann verlierst du ein halbes Kilo pro Woche. Höher würde ich am Anfang nicht gehen.

Hilfe! Ich nehme nicht (weiter) ab!

Dafür gibt es eine einfache Lösung: Vergrößere dein Defizit. Egal, wie groß es ist, wenn du nicht weiter abnimmst, dann vergrößere dein Defizit! Dafür kannst du dich entweder mehr bewegen oder weniger essen. Es ist deine Entscheidung!

Und bevor du sagst, dass Kalorienzählen bei dir nicht funktioniert, dann überlege noch mal nach! Wenn das nicht funktioniert bei dir solltest du dir dringend einen Arzt suchen. Kalorienzählen funktioniert immer!

 

Wenn du weitere Fragen zu dem Thema hast, dann trau dich ruhig die Fragen zu stellen. Entweder gleich in den Kommentaren über das Kontaktformular oder Instagram, Facebook. Was weiß ich. Ich beantworte deine Frage super gerne und freue mich, wenn ich jemandem helfen kann!

signatur von juliaannaloves

JuliaAnna

Ich bin Julia Anna, die Bloggerin hier. Ich bin 19 Jahre alt und liebe den Fitnesslifestyle. Das möchte ich dir zeigen, wie das geht, ohne völlig abgemagert durch die Gegend zu hüpfen oder völlig wie Hulk auszusehen.

  • Hans

    Ich hab ganz gute Erfahrungen gemacht mit einer stoffwechselanregenden Ernährung. Ich verteile auf 5 Mahlzeiten bestimmte Lebensmittel aus Gruppen (Fett, Kohlehydrate, Ballaststoffe usw.) Man hat das schnell drin, welche Gruppen man bedienen soll. Ist also nichts, wo man nur noch mit Plan in der Hand lebt. Das schöne, ich hab tatsächlich damit abgenommen. Das könnte sicher noch mehr sein, wenn ich mich besser dabei bewegen könnte. Das geht aber nicht so, wie ich mir das wünsche. Unterm Strich finde ich die Kombi aus guter Ernährung und Bewegung also gut. Einen schönen, ersten Advent LG Hans

  • Tabea

    Hey, ich find deinen Blog wie im Forum schon gesagt super. Habe eher eine schwierige Vergangenheit-... viele gescheiterte Abnehmversuche, dann 1 Jahr Kalorien gezählt und sowas wie Orthorexie entwickelt und untergewichtig geworden und nun hab ich ständig Fressanfälle :( Aber immerhin wieder Normalgewicht. Ich versuche also gerade den Schoko- und Kekskonsum zu normalisieren. Deinen Blog kann ich am Handy nicht kommentieren - das Feld zum Abschicken verschwindet, sobald das Kommentar länger wird :( Liebe Grüßé

    • JuliaAnna

      Hallo Tabea, danke für die Rückmeldung :) Wegen dem technischen Problem werde ich mich kümmern. Hast du schon mal geschaut, wie viel du an Proteinen, Fetten und Kohlehydraten zu dir nimmst? Vielleicht stimmt etwas an den Verhältnissen nicht oder dir fehlen Mikronährstoffe. Es freut mich aber sehr, dass du wieder Normalgewicht hast :) Liebe Grüße

      • Tabea

        Also eigentlich achte ich darauf, immer genug Eiweißquellen zu haben... Kohlenhydrate kommen durch die Liebe zu Gemüse, Obst und Brot von selbst und die schoko-sucht liefert dann das Fett.... Hoffentlich kriege ich das bald in den Griff ;) Liebe Grüße

        • JuliaAnna

          Ohne mich jetzt als Experte aufbauschen zu wollen, ich glaube ich weiß, woran es liegt. Du nimmst zu wenig gesunde Fette zu dir, sprich aus Nüssen oder Avocado oder gutes Öl. Fette sind wichtig für den Hormonhaushalt und gerade bei Frauen sehr wichtig. 1 g pro 1 kg Körpergewicht sind ein guter Richtwert :) Probier es doch mal täglich mit einer kleinen handvoll Nüsse. Liebe Grüße zurück :)

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